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Ansprechpartner Nachhaltigkeitskodex

Dr. Ralf Freise

Tel.: +49 30 533 39 0 

Email: info@gut.de

Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex

Der im Oktober 2011 vom Rat für Nachhaltige Entwicklung verabschiedete Nachhaltigkeitskodex (DNK) bietet den Unternehmen ein Tool zur Bewertung, Verbesserung und Kommunikation von Nachhaltigkeitsmanagement. Wie können Sie ihn in Ihrem Unternehmen am besten anwenden?
Hier finden Sie die wichtigsten Informationen.

Deutscher Nachhaltigkeitskodex: Worum geht es?

Der im Zuge der Finanzkrise von 2008 vom Nachhaltigkeitsrat initiierte DNK entstand in einem umfassenden Dialogprozess zwischen Vertreterinnen und Vertretern von 80 Unternehmen, Verbänden und Organisationen.
Er umfasst 20 Prinzipien zu den Themen Strategie, Prozessmanagement, Umwelt und Gesellschaft und beschreibt darin Kernanforderungen unternehmerischer Nachhaltigkeit.


Der DNK knüpft inhaltlich an:

  • die Prinzipien des UN Global Compact,
  • die OECD Guidelines für multinationale Unternehmen,
  • den Leitfaden ISO 26.000

sowie instrumentell an:

  • die Berichterstattungsstandards G3 der Global Reporting Initiative (GRI)
  • oder die Berichtsstandards des europäischen Analystenverbandes EFFAS.

Der DNK ist kein neuer Standard, sondern „stellt eher den Versuch eines sozialpartnerschaftliches Best-of der verschiedenen Richtlinien und Standards der Nachhaltigkeit für Unternehmen dar.“ („Deutscher Nachhaltigkeitskodex: Marktradikalismus mit Plüsch“, Der Glocalist, 26.10.2011)

Welchen Mehrwert kann Ihnen der Kodex bringen?

Der DNK dient prinzipiell zwei wesentlichen Zielen:

  • der Einrichtung eines Standards für Transparenz über Nachhaltigkeitsmanagement:

Der DNK bietet allgemein gültige Maßstäbe (Leistungsindikatoren bzw. KPIs), die eine relevante Beschreibung  der Nachhaltigkeitsleistungen der Unternehmen ermöglichen. Er soll zu einer höheren Relevanz und einer besseren Bewertbarkeit und Vergleichbarkeit von Nachhaltigkeitsmanagement führen, die allen Stakeholdern dienen. Er sollte auch dazu beitragen, Nachhaltigkeitsleistungen als Beispiel guter Unternehmenspraxis sichtbar (und damit zu einem Wettbewerbsvorteil) zu machen.

  • der Einführung eines Bewertungsinstruments für den Finanzmarkt:

Der DNK bietet sich als Bewertungsgrundlage im Portfoliomanagement, bei Unternehmensanleihen, in der Kreditvergabe und bei Anlegerinformationen an. Ziel ist, die Nachhaltigkeitsinformationen in die Analyse von Chancen und Risiken einzubeziehen.
So vervollständigt der DNK den weltweiten Trend der Erweiterung der Berichterstattung in unterschiedlichen Verbindlichkeitsabstufungen zu einer integrierten Berichterstattung als Basis für eine integrierte Investmentanalyse.

Das Umsetzen des DNK in Ihrem Unternehmen: wie können wir Ihnen helfen?

Wissenswert: der DNK ist freiwillig von Unternehmen anzuwenden und auf keine Zertifizierung ausgerichtet!

Stattdessen wird eine Entsprechungserklärung zum DNK in einer Datenbank veröffentlicht. Darin werden die wesentlichen Informationen zu den Nachhaltigkeitsleistungen eines Unternehmens durch einen „Comply-or-explain“ Ansatz kurz und übersichtlich dargestellt.

Da so eine klare Bestandsaufnahme der Unternehmenslage in Bezug auf Nachhaltigkeit entsteht, wird der DNK auch zu einem geeigneten Tool zum Einstieg in das Nachhaltigkeitsmanagement.
Und da er auf (quantifizierten oder nicht quantifizierten) KPIs beruht, kann er den Managern helfen, die zeitliche Entwicklung von Nachhaltigkeit innerhalb des Unternehmens präzise zu bewerten.

Die GUT begleitet sie:

  • bei der Analyse der Ausgangslage Ihres Unternehmens;
  • bei der Auswahl und der Umsetzung eines SD-KPI-Reporting Systems (GRI oder EFFAS);
  • bei der Sicherstellung einer langfristigen „kontinuierlichen Verbesserung“ im Bereich Nachhaltigkeit.