Kategorie: Gesundheitsschutz- und Arbeitssicherheitsschutzmanagement
Umsetzung der DIN-Schrift 18001 bei der BERLIN-CHEMIE AG
Die BERLIN-CHEMIE AG (BC AG) hat sich das Ziel gesetzt, Ende 2012 eine weitere Verbesserung ihres Arbeitsschutzes zu erreichen.
Das 2008 erfolgreich eingeführte Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001 soll um ein Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsystem nach der DIN-Schrift 18001 erweitert werden.
Am Anfang eines solchen Prozesses steht immer eine Bestandsaufnahme, um die schon vorhandenen Bausteine und Lücken zu erkennen und bewerten zu können. Ähnlich wie bei der Einführung des Umweltmanagementsystems, wurde mit Beginn des Jahres 2011 begonnen, die Arbeits- und Gesundheitsschutzsituation bei der BC AG systematisch zu erfassen. Große Unterstützung erhielten wir hierbei von Herrn Herger, einem der beiden Geschäftsführer der GUT Unternehmens- und Umweltberatung GmbH, der uns mit seiner Erfahrung auf diesem Gebiet schon bei der Einführung des Umweltmanagementsystems sehr geholfen hat.
Wichtig: interne Audits
Viele wichtige Erkenntnisse im Bereich Umwelt ziehen wir aus unseren internen Audits. So war es natürlich nahe liegend, die internen Audits 2011 zum Umweltmanagementsystem um Fragen rund um den Arbeits- und Gesundheitsschutz zu ergänzen. Die Audits fanden an einem Termin mit zwei Themen statt. So konnten wir den Aufwand für den Auditierten wie auch für uns überschaubar halten. Wie schon – mit der Unterstützung der GUT – erfolgreich erprobt, kamen in den Audits verstärkt Fragen zum Thema Gefährdungsbeurteilung, Brandschutz, Gesundheitsschutz, Persönlicher Schutzausrüstung usw. auf den zur Sprache.
Ergebnisse wenig überraschend
Ein erfreuliches Ergebnis war, dass die auditierten Kollegen zu vielen Fragen viele positive Antworten liefern konnten. Und so erhielten wir am Ende des Sommers eine gute Übersicht darüber, inwiefern die DIN 18001 schon erfüllt wird und wo es noch Verbesserungspotenziale gibt. Wenig überraschend ist die Erkenntnis, dass die DIN-Vorschriften praktisch schon in weiten Teilen erfüllt werden, die Dokumentation aber noch ausgebaut werden muss. Diese Erkenntnisse fassten wir in einem Bericht über die erste Arbeits- und Gesundheitsschutzprüfung zusammen. Dieser Bericht wurde im Rahmen der Managementbewertung des Umweltmanagementsystems vom Vorstand eingesehen und bewertet. Im Ergebnis dessen wurden vom Vorstand Arbeits- und Gesundheitsschutzleitlinien verabschiedet, die seither verbindlich verankert sind.
Maßnahmen für 2012
Die Hauptaufgabe für das I. Quartal 2012 besteht nun darin, die noch fehlende Dokumentation fertig zu stellen. Daran anschließend erfolgt der noch bedeutsamere Schritt der offiziellen Einführung des Systems im Betrieb. Die dann folgenden internen Audits 2012 werden wieder zusammen mit den Umweltaudits erfolgen. Diese Audits sollen dann Erkenntnisse liefern, wo vielleicht noch nachjustiert werden muss, damit im Herbst 2012 dann das Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsystem vom TÜV Rheinland offiziell zertifiziert werden kann.
Dipl.-Ing. Pascal Mielke, BERLIN-CHEMIE AG

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